Motorrad fahren ist ein typischer Sport für Männer – diese Meinung ist nach wie vor weit verbreitet. Heulende Motoren, gefährliche Manöver in der Kurve und Späße wie auf dem Hinterrad zu fahren, waren bis vor Kurzem noch fast ausschließlich Männer vorbehalten. Doch nach und nach entdecken immer mehr Frauen den Spaß und die Freude am Motorrad fahren – aus gutem Grund!

Was macht Motorradfahren so spannend und schön?

Frauen aufs Bike 2Motorradfahrer empfinden die Fahrten als deutlich mehr als nur den Weg von A nach B: Es ist ein Gefühl der Freiheit und des Loslassens, das viele mit der Fahrt auf einem Motorrad in Verbindung bringen.

Auch die Natur wird dabei völlig anders wahrgenommen als innerhalb eines Autos sitzend: Auf dem Motorrad fühlst Du Dich Deiner Umgebung viel näher. Motorrad fahren ist nicht nur Fortbewegung und auch nicht nur ein Sport, für die meisten Fahrer ist es eine Leidenschaft, die mit nichts anderem zu vergleichen ist.

Ein pures Glücksgefühl macht sich dabei im Fahrer breit – ein Gefühl, das auch Frauen empfinden sollten!

Wieso gibt es so wenige Frauen, die Motorrad fahren?

Man möchte meinen, dass dieses Gefühl Frauen ebenso gerne und oft wie Männer erleben möchten – die Realität sieht allerdings anders aus: Nach wie vor gibt es nur wenige Frauen, die sich selbstständig und nicht nur als Beifahrer auf das Bike begeben. Aber wieso ist das so?

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Viele Frauen kennen nur Männer, die Motorrad fahren. Diese geben dabei oft ein wildes Bild ab: Das Klischee der harten Biker-Gangs ist weit verbreitet.Frauen aufs Bike

Dies hat wenig mit der Wirklichkeit zu tun – schreckt aber viele Frauen ab, die deshalb denken, in diesem männerdominierten Sport keinen Platz zu finden.

Außerdem haben viele Frauen Angst. Sei es, weil ihnen bereits als kleine Mädchen eingeredet wurde, dies sei kein Sport für Frauen, oder weil sie von schrecklichen Motorradunfällen gehört haben: Die meisten Ängste sind unbegründet.

Frauen, die vor dem Motorradfahren Angst haben, fürchten sich oft vor Unfällen. Wer allerdings sicher fährt, sich an die gängigen Verordnungen hält und nicht zu schnell fährt, verringert die Gefahr eines Unfalls deutlich.

Rauf aufs Bike!

frauen aufs bike 3Viele weibliche Fahrerinnen fürchten sich auch vor dem Fahren selbst, etwa davor, dass sie in der Kurve umkippen könnten. Auch hier gilt jedoch: Die Fahrweise trägt einen beträchtlichen Teil zur Sicherheit bei. Wer übt, sicher fährt und sich an die Tipps und Regeln des Fahrlehrers hält, muss vor solchen Dingen keine Angst haben! Ebenso stellen Ängste, die technischen Details hinter dem Motorrad fahren nicht zu verstehen, kein Hindernis dar: Für die Fahrt selbst brauchst Du vielleicht ein gutes Körpergefühl und etwas Übung, aber mechanische Kenntnisse sind kaum nötig.

Auch haben Frauen oft die Angst, unattraktiv auf das andere Geschlecht zu wirken – zu männlich und testosterongeladen würden sie auf dem Motorrad wirken. Allerdings ist oft das Gegenteil der Fall: Viele Männer mögen selbstbewusste, starke Frauen, die Neues entdecken und sich trauen!

Auch, wenn es einem männlichen Zeitgenossen nicht gefällt, dass Du als Frau auf einem Motorrad sitzt: Du solltest immer bedenken, dass Du nicht für irgendjemand anders Motorrad fährst, sondern nur für Dich selbst – solange Du Freude an diesem Sport hast und mit Leidenschaft fährst, sind die Meinungen anderer egal.

Heutzutage gibt es zahlreiche Gruppen von Frauen, die sich online in Foren zusammenfinden, um gemeinsam Motorrad zu fahren. Wenn Du als Frau Probleme hast, alleine unter Männern zu sein und deshalb gehemmt bist, können diese Foren eine Anlaufstelle für Dich sein, Gleichgesinnte zu treffen.

Auch als Frau kannst Du aufs Motorrad steigen und das Gefühl grenzenloser Freiheit genießen – Du musst Dich nur trauen!

 

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