Endlich ist es so weit, der Sommer ist da. Du hast den Motorradführerschein bestanden und draußen lacht die Sonne. Was liegt da also näher, als sich aufs Bike zu schwingen und loszufahren? Damit Deine erste große Tour jedoch nicht zum Horrortrip wird, solltest Du einige Dinge beachten.

Dein erster Sommer auf dem Bike Beitrag 1Nicht nur als Fahranfänger solltest Du Dich zu Beginn des Bikersommers langsam an das Fahren gewöhnen. Vor der ersten Fahrt sollte daher immer und für alle Biker ein Sicherheitstraining stehen. Hier werden Dir die relevanten Fahrtechniken beigebracht und Du lernst, richtig mit dem Bike umzugehen. Übe so oft wie möglich Ausweichmanöver, sofern Du niemanden dabei gefährdest. Du kannst nie wissen, wann Du wirklich einmal einem unvorhergesehenen Hindernis ausweichen musst. Wenn Du darin Routine hast, gelingt es Dir umso besser. Und fahre niemals schneller, als es für Dich angenehm ist.

Auch auf der Autobahn oder einer geraden übersichtlichen Strecke solltest Du ein moderates Tempo beibehalten. Denn einzig wichtig ist nur, dass Du sicher am Ziel ankommst und Dir das Fahren Spaß bereitet hat. Und nicht wann Du da bist. Fahre niemals unter Zeitdruck! Plane bei weiteren Strecken spätestens alle 2 Stunden eine größere Rast von mindestens einer halben Stunde ein. Und trinke viel, denn gerade im Sommer dehydrierst Du schnell und unbemerkt bei der Wärme und der doch recht warmen Sicherheitsbekleidung, die ein Muss für jeden Biker sein sollte.

Die richtige Bekleidung

Das Gesetz schreibt nur vor, dass jeder Biker einen Motorradhelm tragen muss. Doch selbst wenn der Gesetzgeber keine weiteren Vorschriften erlassen hat, so sollte eine rundum schützende Kleidung bei jeder Fahrt nicht fehlen. Denn die richtige Kleidung kann zwar keine Unfälle vermeiden, aber ihre Folgen doch erheblich mindern. Dein erster Sommer auf dem Bike - Kolonne

Daher sollte eine spezielle Schutzausrüstung, besehend aus Jacke und Hose mit Protektoren, niemals fehlen, auch wenn die Tour noch so kurz und der Sommer noch so heiß ist. Diese Protektoren schützen bei einem Aufprall oder Sturz den Körper besonders an den empfindlichen und gefährdeten Stellen. Die Schutzbekleidung besteht entweder aus Leder oder bestimmten Textilien. Beide Materialien haben dabei Vor- und Nachteile.

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Leder ist steifer und Du wirst eher darin schwitzen. Doch dafür ist es im Ernstfall robuster und die Gefahr von Schürfwunden oder Verbrennungen ist geringer. Die Schutzbekleidung aus Textilstoff hingegen ist leichter, bequemer zu tragen und wetterbeständiger, geht aber auch schneller kaputt. Für welches Material Du Dich entscheidest, ist Dir überlassen. Hauptsache ist nur, Du trägst Deine Motorradbekleidung bei jeder Fahrt. Spezielle Bikerstiefel sollten genau wie individuelle Motorradhandschuhe ebenfalls zu jedem Ausflug dazugehören. So Dein erster Sommer auf dem Bike - Tour in den Bergenausgerüstet kannst Du in sicher in den Bikersommer starten.

Sommer, Sonne, Freiheit

Jeden Sommer lockt es Tausende von Bikern auf die Straße und in die Natur. Im Jahr 2015 wurden in Deutschland 158.457 Motorräder neu für den Straßenverkehr zugelassen. Ein Großteil davon sind Fahranfänger. Damit diese jedoch gesund und unfallfrei durch den Sommer kommen, heißt es für alle Verkehrsteilnehmer, erhöhte Rücksicht im Verkehr walten zu lassen. Denn gerade zu Beginn der wärmeren Jahreszeit zieht es viele Fahranfänger auf die Straße.

Und viele von ihnen verschätzen sich oftmals, sowohl was ihr Können angeht, als auch die einzelnen Situationen, die entstehen können. Es ist ganz normal, dass sich ein Fahranfänger nicht alles auf einmal merken kann. Deshalb ist es wichtig, so viel wie möglich zu trainieren. Dies sollte jedoch am Anfang auf kleineren Strecken geschehen, um Körper und Geist nicht zu überfordern. Bereits nach einer mehrstündigen Fahrt wirst Du am nächsten Tag Deinen Hintern und die Oberschenkel spüren, denn Deine Muskeln haben durch die längere ungewöhnliche Haltung und die Erschütterungen während der Fahrt doch ganz schön zu tun, auch wenn Du das nicht gleich bemerkst.

 

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