Wer sein Motorrad liebt, muss sich früher oder später auch mit dem Herzstück des motorisierten Zweirades, einem klassischen großen Energielieferanten auseinandersetzen. Das ist natürlich die größere Motorradbatterie, die Deinem Bike den Antrieb und die nötige Kraft gibt, Dich über weite Strecken zu bringen und das Licht zum Leuchten, das Horn zum Signalgeben bringt.

Eine Motorradbatterie ist dann gut, wenn Du gar nicht bemerkst, dass Du eine hast. Sie ist so langlebig, dass Du den letzten Kauf und problemlosen Einbau schon lange vergessen und ihren Dienst (kraftvoll, ohne Dich bzw. Dein Motorrad je im Stich zu lassen) als Selbstverständlichkeit erachtest.

batterie beitrag2Unsere heutigen Batterien sind relativ leicht im Gewicht, was gerade in einem leichteren Motorrad, das in der Regel auch aktiv bewegt wird, wichtig ist. Sonst fällt eine Batterie zu schwer aus und es ist nicht gerade angenehm für den Fahrer und auch für die Maschine selbst, eine schwere Batterie in einem besonders leichten Motorrad zu haben.

Das könnte sich auf die Gesamtmotorik auswirken. Im Gegensatz zu früheren Batterien, in die häufig auch noch zu allem Überdruss destilliertes Wasser nachgefüllt werden musste, sind die heutigen im besten Sinne unkompliziert und stressfrei.

Der Ein – und Ausbau

Dieser ist für jeden, der die Farben Schwarz und Rot unterscheiden kann, problemlos. Man muss also nicht mühsam die „Plus“ und „Minus“- Zeichen, die mitunter nach einiger Zeit nur schwer lesbar werden, suchen und unterscheiden lernen. Nein, der Farbcode sorgt für Dich dafür, dass der Stromfluss richtig ist.

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Das hat auch den angenehmen Effekt, dass die Sicherungen geschont werden und somit die Gefahr eines Kurzschlusses gebannt ist. Die Batterie „spricht“ alle Sprachen der Motorradindustrie und so kann sie ohne Schwierigkeiten für Motorräder in Deutschland, Italien, den USA, Japan etc. verwendet werden.

Wie bereits erwähnt, ist eine Batterie nur dann eine gute Batterie, wenn Du von ihrem Dienst nichts mitbekommst. Beim Einbau solltest Du zuerst den Minuspol, dann den Pluspol anbringen und in das Sicherheitsband einsetzen und dieses schließen.batterien beitrag1

Was tun im (eisigen) Winter?

Im Winter frierst nicht nur Du, sondern auch Deine Motorradbatterie, sie braucht genau wie Du auch ein warmes Plätzchen.

Du musst sie also ausbauen, und zwar so: Du vergewisserst Dich, dass die Zündung ausgeschalten ist. Dann öffnest Du das Batteriefach, das sich entweder an der Seite oder auch unter dem Tank (besser in der Betriebsanleitung nachsehen) befindet.

Wichtig ist, dass Du zuerst den Minuspol, dann erst den Pluspol der Batterie abschraubst und schließlich musst Du das Sicherheitsband entfernen und die Batterie ganz entnehmen. Die Batterie bitte dann nicht im Freien, sondern in einem geschlossenen Raum aufbewahren, wo sie den ganzen Winter über bleiben kann und erst im Frühjahr oder Sommer wieder im Zweirad eingesetzt wird.

Wenn sie leer ist…

batterie beitrag3Irgendwann sind in jedem Wortsinn die Batterien leer – dann muss sie umweltgerecht entsorgt werden. Eine weitere Batterie einer renommierten Firma versieht wieder für lange Zeit unauffällig ihren Dienst in Deinem Motorrad. Selbst wenn Du Dein Motorrad berufs-oder witterungsbedingt für einige Wochen nicht nutzen kannst oder willst, musst Du Dir absolut keine Sorgen (Springt sie an oder nicht?) machen. Und zwar aus dem Grund, weil die Batterie stets kraftvoll dafür sorgt, dass der Funken überspringt.

Auch Zubehör wie weitere Scheinwerfer, stärkeres Horn oder anderes sind kein Problem, da seitens Deiner Batterie immer ausreichend Kraft und „Saft“ vorhanden sind! Die Batterie versorgt sich mit allen wichtigen Komponenten eigentlich selbst, sie „weiß“ auch wie es ihr geht.

Unsere heutige Batterie muss auch nicht rhythmisch be- und entladen werden, sondern braucht lediglich im Winter etwas Wärme. Ansonsten ist sie eigentlich völlig wartungsfrei.

Es sei denn, es handelt sich um eine nicht wartungsfreie Bleibatterie. Dann muss zur Entnahme ein sogenannter Entlüftungsschlauch verwendet werden, weil sonst an der Maschine ein ziemlicher Säureflecken-Schaden entstehen könnte.

Das ist aber nicht wirklich dramatisch, auch das kann man selbst machen, oder aber beim Mechaniker seines Vertrauens durchführen lassen.

 

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