Bis zum Jahr 2000 wurde sie vom Hersteller in ihrer kultigen Bauweise produziert und bis 2003 verkauft. Sie avancierte zur Legende unter den Enduros. Die Rede ist von – wer hat es von Euch schon erraten? Na? Es ist…Trommelwirbel…die Honda Africa Twin! Es handelt sich dabei um das Kult-Motorrad der japanischen Traditionsfirma. Tradition deshalb, weil die Firma Honda schon im September 1948 gegründet wurde und zwar von Takeo Fujisawa und Soichiro Honda. Heute hat sie ihren Sitz in der Präfektur Tokio in Minato.

Die Geschichte der Africa Twin

Honda Africa Twin Beitrag1 altEs gab die Africa Twin von 1988 bis 2000. Durch einen robusten Zweizylinder war sie speziell geeignet für Sand und Wüste und unebene Gegenden sowie lange Expeditionen. Das, was man heute Offroad nennt, war mit ihr super machbar.

Sie bot zwar weniger Spitzenleistung, aber dafür mehr Beständigkeit und Lauftreue. Besonders eben ihre herausragende Eigenschaft, nämlich die Robustheit, die ist sehr wichtig zu erwähnen.

Das geländegängige Motorrad (zählte genauer gesagt zu den Reise-Enduros) war bautechnisch von der Transalp abgeleitet. Die Racing Corporation von Honda erhielt den Auftrag, ein Motorrad-Modell für die Rallye Paris Dakar zu bauen. Es sollte also diesen Anforderungen genügen.

Zwar nicht auf Basis des darauf erschaffenen Werksmodells, aber alsbald darauf, als jenes Motorrad viermal hintereinander die Rallye von Paris nach Dakar (in die Wüste) gewonnen hatte, kam die Africa Twin auf den Markt. Die Enduro-Maschine wurde forthin als Reise-Enduro bezeichnet, weil sie sich sowohl auf der „zivilen“ Straße als auch im Gelände sehr gut fahren ließ und zu bewegen vermochte. Sie entwickelte mit der Zeit sogar etwas Laufruhe, so weit dies bei einer solchen Offroad-Maschine überhaupt möglich ist.

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Du wirst begeistert sein, wenn Du erfährst, wie sie schlussendlich wiedergekommen ist!

Sie fehlte sehr – aber sie ist wieder da!

Seither klafft eine – wenn man es so nennen kann – Lücke im Bereich der Reiseenduro-Angebote. Diese konnten auch andere Modelle wie zum Beispiel die BMW 800 GS nicht schließen. Nun ein entscheidender Einschnitt: Sie ist zurück!!

Eine Neuauflage des absoluten Kult-Motorrades ist auf das Radar der Motorradliebhaber geraten. Alle, die sich begeistern können für Zweiräder, sind ganz aufgeregt gewesen, als sie das erfahren haben.

Die Africa Twin 1000, wie alle sie gekannt haben, ist schon ein wenig verändert worden: Ihr verleiht nun ein schlanker Reihen-Zweizylinder mit 95 PS und 98 Nm, beides bei moderater Drehzahl, ihre Kraft. Sie fühlt sich besonders im Gelände wohl und springt auch gern mal. Das hat sie ja schon oft bewiesen, nicht nur bei Rallyes.honda africa twin beitrag

Die 1000 steht für das Nachfolgemodell, das seit 2015 erhältlich ist. Es ist mit Federwegen von 230 vorne und 220 hinten ausgestattet und deshalb offroadtauglich.

Das Mindestgewicht der Honda African Twin 1000 im Jahre 2015 beträgt 232 kg, mit eingebautem ABS beziehungsweise in der Automatikversion (ja, auch die gibt es!) DTC entsprechend etwas mehr.

Korrigiertes Bild, zeigt nun die neu aufgelegte Africa Twin.

Zum DTC ist zu sagen, dass es sich um ein intelligentes Doppelkupplungsgetriebe handelt – das gibt es mittlerweile also nicht nur bei den PKWs, auch bei den Motorrädern ist es angekommen!

Emotion & Maschine

Für alle Fans des Fahrens offroad war die Einstellung der Produktion der Africa Twin naturgemäß eine echte Hiobsbotschaft, aber nun ist sie ja wieder da! Handlich und spurgetreu kommt sie wieder. Große Freude für alle ihre Fahrer und natürlich auch Bewunderer!

Der besonders leichte Stahlrahmen sorgt für die gewohnte und vielfach gewünschte Agilität. Es ist eben ein ganz besonderes Motorrad, die Africa Twin! Man liebt sie! Und mit ihren bewundernswerten, neuen technischen Werten ist davon auszugehen, dass sie ihre Abenteuereignung auf jeden Fall behält und sogar noch weiter ausbaut.

Die Maschine der 90-er Jahre, die auf vielen begeisterten Motorrad-Stammtischen immer wieder Thema war und jetzt im neuen Jahrtausend wieder in neuem Gewand zurückgekehrt ist! Eine Probefahrt zahlt sich auf jeden Fall aus, wenn Du schon immer ein begeisterter Fan oder sogar Fahrer des „alten“ Kultmodells warst!